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Aus der Geschäftsstelle: Neues Jahr – Neues Glück?!

von Walter Lutz | 13. Jan. 2026 | Allgemein

Der Trend geht ja derzeit eher dahin, sich nicht immer wieder das gleiche oder ähnliches vorzunehmen, was man dann doch nach ein paar Wochen nicht umsetzt. Finde ich verständlich. Aber auch fahrlässig. Es macht durchaus Sinn, sich zu überlegen, was war im letzten Jahr gut, was war nicht gut und was davon möchte ich übernehmen bzw. streichen. Zu schauen, was tat gut und was hat mir eigentlich nur Zeit geraubt finde ich persönlich super wichtig!

Als ich letztens das Buch von John Mark Comer „Das Ende der Rastlosigkeit“ las, hat mich das an mehreren Stellen wirklich bewegt! Wir sind der Welt nicht wichtig als Mensch schreibt Comer, sondern vor allem als Konsument! Und dann schreibt er darüber, dass es immer mehr Lagerhäuser gibt, wo Menschen Lagerfläche mieten, um all die Sachen, die sie kaufen, unterzustellen, weil in ihren Wohnungen oder Häusern gar kein Platz ist. Vieles davon Dinge, die man nicht wirklich braucht. Auch hier, wieder die Herausforderung, sich gut zu überlegen, was brauche ich wirklich, um ein erfülltes Leben zu leben und wovon trenne ich mich.

Und der Gründer des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl, ergänzt die Worte von John Mark Comer ganz wunderbar mit seinem neuen Buch: „Die Kraft eines fokussierten Lebens“. Der Fokus macht den Unterschied! Die Wortschöpfungskette die Hartl gleich am Anfang seines Buches verwendet, lässt mich nicht mehr los! Er spricht von einem Potential-Verrottungs-Syndrom! Ja genau POTENTIAL – VERROTTUNGS – SYNDROM. Das hat mich tief getroffen und auch etwas traurig gemacht. Wir lassen unser von Gott gegebenes Potential verrotten, wenn wir nicht gut darauf achten, mit wem oder was wir unsere Zeit verbringen, und dabei gehen uns wichtige Dinge, die wir in den Fokus nehmen sollten, unter. Und damit wäre ich bei dem, worum es heute eigentlich gehen soll.

Das Thema Vorsorge… Moment, denkst du jetzt vielleicht, ausgerechnet das Thema in den Fokus nehmen? Ist das nicht von hinten herum gedacht. Ja, irgendwie schon und dann auch wieder nicht. Denn niemand weiß genau, wann der Moment kommt, an dem eine gute Vorsorge existentiell wird.

Wir kennen die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern und Frauen in Deutschland, das ist ein Anhaltspunkt. Aber wir wissen auch, dass das Leben manchmal ganz anders verläuft als wir es geplant haben. Schon in der Bibel weist Gott uns darauf hin: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden" (Luther) oder "So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen" (Elberfelder). 

Die Auseinandersetzung mit dem irdischen Tod kann zu Weisheit führen und helfen, unser Leben wertvoll zu gestalten. Mose verfasst hier einen Klagepsalm über die menschliche Vergänglichkeit und das kurze Leben, das wir führen im Angesicht der Ewigkeit Gottes. Die Ewigkeit Gottes als Ziel, als Fokus, und daher ist es auch nicht verkehrt von hinten anzufangen.

Sich Gedanken über die persönliche Vorsorge zu machen kann dazu beitragen, das Hier und Jetzt noch viel mehr zu genießen und zu würdigen. Und weil es kein Thema ist, das uns leicht von der Hand geht, bieten wir bei Solo&Co regelmäßig online und in Präsenz Seminare an. Damit möchten wir dir helfen, dich an dieses Thema heranzuwagen und dranzubleiben. Gemeinsam mit Menschen, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, kann es sogar Spaß machen, ehrlich!

Also, was ist dein Fokus in diesem Jahr? Worin möchtest du deine Zeit, deine Energie und deine Gaben investieren? Und wo musst du aufpassen, dass du dein von Gott dir anvertrautes Potential nicht verrotten lässt?

Falls du dich an das Thema Vorsorge wagen möchtest, lade ich dich ganz herzlich zu den nächsten Seminaren ein:

  • Zweiteiliges Onlineseminar Dinge regeln: 3. März und 21. April 2026 um jeweils 19:30 Uhr per Zoom.
  • Zweiteiliges Onlineseminar Dinge regeln: 22. Oktober und 17. November 2026 um jeweils 19:30 Uhr per Zoom.
  • Dinge regeln – Präsenzseminar: 4.-7. März 2027 in Bad Blankenburg bei der ev. Allianz.

Marion Heigl, Leitung der Geschäftsstelle