Die Karte zeigt, dass das hessische Kirchheim in Deutschlands Mitte liegt und so aus allen Richtungen komfortabel zu erreichen ist. Das ist eine gute Voraussetzung für das Netzwerktreffen (NWT), für das christliche Singles aus allen Regionen und Himmelsrichtungen zusammenkommen: um geistliche Inspiration zu tanken, um Erfahrungen auszutauschen, um andere Alleinleber kennenzulernen, um ein bisschen auszuspannen oder sich auch auszupowern in der bergigen Waldlandschaft ringsum.
Die alten Hasen kennen das Format, weil es bisher alle zwei bis drei Jahre stattfand, zuletzt 2015. Wer noch nie dabei war, muss sich auch nicht sorgen. Auch wenn man vorher noch niemanden kennt, bleibt das längstens bis zum Abendessen am Ankunftstag so. Wie immer bei Solo&Co-Veranstaltungen sind geistlicher Tiefgang, existenzielle Fragen und fröhliche Geselligkeit eng miteinander verzahnt. Über diesen Tagen steht: Das Leben feiern in all seinen Dimensionen.
Die theologischen Impulse nach Frühstück und Lobpreis gestalten Astrid Eichler und Ulrike Odefey, Monika Junker und Horst Elsner. Der Pastor in der FeG Siegen-Weidenau baut dort eine Single-Gruppe auf. Die Vier entfalten den Wertekanon von Solo&Co, also das, worauf alles letztlich gründet. Am Messeabend vervollständigen Frauke Bielefeldt und Mark Hinrichs das Fundament noch durch die Dimension „Gemeinschaft“. Vormittags geht’s mit acht Seminar-Angeboten weiter, was viel trockener klingt als es in Wahrheit ist. Da fragen u.a. Männer Frauen, was sie schon immer wissen wollten und umgekehrt die Frauen die Männer auch. Frauke Bielefeldt gibt dem Schmerz Raum, ein Single zu sein. Horst Elsner spricht über: Wieder Single, immer noch Single – Weitermachen in schwierigen Zeiten. Astrid unternimmt eine Reise in das Land Gemeinschaft. Irene Widmer beschäftigt sich mit den Herausforderungen des Alleinseins. Wie immer bei Solo&Co ist auch Gelegenheit zu Gespräch-Gebet-Segnung (GGS).
Am Nachmittag steht jede*r vor der Qual der Wahl: Man kann ausgedehnt Mittagsruhe halten oder die Stille suchen, sich allein oder mit anderen draußen vergnügen oder einen Vorgeschmack aufs Pilgern bekommen. Wer lieber im Haus bleibt, findet einen bunten Strauß von Nischenangeboten: Frauke lädt zum Austausch über Single und ihre Sexualität, Astrid stellt den Kurs „Scheidung überwinden“ vor, Mark macht Lust aufs Tanzen. Eine Möglichkeit zur systemischen Aufstellung ist genauso ‚angedacht‘ wie ein Austausch über Angehörigen-Pflege. Hinzukommen noch weitere und eher spontane Nischen-Angebote der TeilnehmerInnen. Am Freitagabend wird die Messe feierlich eröffnet, bei der Regionalgruppen ihre Ideen weitergeben und zum Erfahrungsaustausch einladen. Der Samstagabend ist dem Lobpreis-Konzert von Albert Frey & Band gewidmet, den viele von uns als Lobpreis-Musiker kennen und schätzen. Zu späterer Stunde stehen Tanz und vielleicht auch eine Gebetsnacht im Programm. Die gemeinsame Zeit schließt am Sonntag mit Gottesdienst und dem gemeinsamen Mittagessen.
Das Programm ist bunt, jedes Bedürfnis findet seine Entsprechung. Wichtig: keiner muss oder kann alles mitmachen. Es geht darum, sich gegenseitig besser kennenzulernen und ganz konkret zu erleben, was Netzwerk und Gemeinschaft heißt. Eingeladen sind alle ab 30: Singles, Geschiedene und Verwitwete. Ja klar, schreibt Astrid extra dazu, wir definieren uns nicht „nur“ als Singles und können genauso gut überall anders dabei sein und mitmachen. Wir brauchten keinen „Extra-Club“. Doch ein paar Tage mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation können überaus inspirierend und bereichernd sein. Also: Sehen wir uns in Kirchheim? Infos und Anmeldung
Gut zu wissen: Der nächstgelegene Bahnhof ist Bad Hersfeld. Es gibt einen Shuttle von dort zum Seepark Kirchheim.











