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Solo&Co

Die neue Schatzmeisterin| Patricia

von Walter Lutz | 12. Dez. 2017 | Allgemein

Am liebsten würde Dani es Dagobert Duck gleichtun, der in einen prall gefüllten Geldspeicher springt und „wie ein Seehund“ in den goldenen Münzen herumschwimmt. Leider klappt das nur im Comic. Die begeisterte Schwimmerin muss ihre morgendlichen Bahnen auch weiterhin im Schwimmbad ziehen.
Der Trägerverein von Solo&Co, EmwAg e.V. wählte die 40-jährige Steuerfachwirtin aus Dortmund in seiner jährlichen Mitgliederversammlung Ende Oktober ins Amt. Seitdem ist Dani dafür zuständig, Einnahmen und Ausgaben des gemeinnützigen Vereins im Gleichgewicht zu halten. Dabei könne sie „schon fies und gemein, aber immer nützlich“ sein, meint sie lachend. Die bisherige Schatzmeisterin Brigitte Heinhold will ‒ auch aus gesundheitlichen Gründen ‒ kürzertreten, wird sich aber weiterhin um Bar-Kasse und Belege kümmern, weil sie in Dallgow, wo das Büro ist, vor Ort ist.
Die Registrierung bei Amazon Smile steht ganz oben auf ihrer To-Do-Liste. Dann würde der Versandhändler 0,5% der Einkaufssumme dem Verein zuwenden. Ansonsten ist Fundraising nicht ihr Lieblingsthema. Dani macht die gesamte Buchführung und den großen Rest (Auswertungen, Vorbereitung des Jahresabschlusses, Meldungen ans Finanzamt, etc.pp.) ehrenamtlich. Wie jedes Vorstandsmitglied des Vereins haftet sie mit ihrem Privatvermögen, wenn es bei der ordentlichen Führung der Vereinsgeschäfte unbeabsichtigt zu Murks kommen sollte. Ihre Fachkompetenz ist auch deshalb für Vorstand und Verein sehr, sehr wertvoll.
In Finanzdingen ist Dani eher vorsichtig als leichtsinnig gestrickt. Dass sie als Finanzministerin dennoch gelegentlich ins Risiko gehen muss, wenn eine Finanzierung (noch) nicht völlig gesichert ist, etwa um Dringliches anzuschaffen, einen Hauptamtlichen anzustellen und überhaupt Entwicklung zu ermöglichen, weiß sie. Solo&Co lebt von Spenden, Kollekten und Teilnehmergebühren, da ist hundertprozentige Sicherheit im Vorhinein schwer zu erlangen. Immer ist da Abwägen und Hinhören auf Gottes Wille nötig.
Und welche Richtschnur gibt die Bibel zum richtigen Umgang mit Geld? Das Wort „Schatz“ kommt dort immerhin 64mal vor. Matthäus 6,19 ff. (NGÜ) mahnt: Sammelt keine Schätze hier auf der Erde. (…) Sammelt lieber Schätze bei Gott. Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt. Das ist ein deutlicher Appell zu verschenken, zu teilen, zu spenden. Das geht hier.
Wir sind all jenen von Herzen dankbar, die uns etwas abgegeben haben von dem, was sie haben. Wir können vertrauen, dass Gott auch versorgt, was er anstößt. Unser Gott ist ein freigiebiger Gott. Sind wir es auch?