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Hilfe, die Feiertage kommen … | Astrid

von Walter Lutz | 26. Nov. 2020 | Allgemein

Manche Solisten leben im totalen Arbeit-Essen-Schlafen-Modus und haben wenig freundschaftliche Kontakte. Die anderen müssen oder wollen Kontakte und Reisen einschränken, weil die Eltern betagt sind oder sie selbst Risiko­patienten sind. Also, Weihnachten allein vor dem Fernseher? Nein, das muss (auch in diesem Jahr!) nicht sein.

Vielleicht bietet dieses Jahr, in dem sowieso alles anders ist, die geniale Möglichkeit, auch die Feiertage was ANDERES zu machen? Es muss nicht die große Runde im Familienkreis sein. Die Chance der kleinen Zahl: Man kann viel tiefer ins Gespräch kommen. Aber du musst auch nicht allein sein. Das gilt für Weihnachten genauso wie für den Jahreswechsel.

Geh‘ mal in dich: Was ist dir zu Weihnachten das Wichtigste? Löse dich dabei von allem, was „sonst immer so war“. Mit wem möchtest du Zeit an den Festtagen verbringen? Wie könnte das möglich sein? Schließe dabei auch ungewohnte Weisen nicht aus, sondern nutze die Advents­zeit, um neue Wege zu erobern. Das könnte eine gute Übungszeit sein.

Überleg‘ mal, mit wem möchtest du

  • eine weihnachtliche Besinnungszeit haben? Was vorlesen, miteinander austauschen, gemeinsam beten? Material dafür: „Hör-Weg von Advent bis Weihnachten“ der EKMD und „Besuch für dich“, eine Christvesper zuhause mit allem Drum und Dran samt Instrumentalversion fürs Mitsingen.
  • gern etwas spielen? Im Netzwerk gibt es inzwischen zahlreiche gute Erfahrungen mit Spiele­abenden über Videokonferenz. Wenn du dazu Fragen hast, melde dich!
  • eine Wanderung machen?
  • festlich essen? Dann lade schon jetzt eine Person ein … Wenn du nicht sehr kochgeübt ist, frag trotzdem an. Manche kochen viel lieber für andere als nur für sich …

Das liegt dir alles nicht so? Dann nimm Kontakt zu zwei, drei Menschen auf und frage sie nach ihren Ideen. Vielleicht entzündet sich im Gespräch ein guter gemeinsamer Plan?

Dir fällt niemand ein? Vielleicht warst du in diesem Jahr bei einer Veranstaltung mit Solo&Co und wolltest eigentlich mit einer Person im Kontakt bleiben, hast aber versäumt, das umzu­setzen. Dann könnte jetzt genau der richtige Zeitpunkt sein. Oder deine Co-Gruppe vom Festival. Vielleicht könnt ihr euch an den Weihnachtstagen (online) treffen? Oder willst du bei uns anfragen, ob wir dir einen Kontakt vermitteln können? Dann tu‘ das.

Was ganz Schönes, so finde ich, berichtet Patricia: „Einmal im Advent habe ich eine sympathische Unbekannte, die neben mir in der Kirchenbank saß und etwas verloren schien, gefragt, was sie am ersten Feiertag vorhat. Nichts, antwortete sie. Dann komm doch zu mir, habe ich gesagt. Kurz vorher war ich gar nicht mehr sicher, ob sie überhaupt kommen würde. Telefonnummer hatte ich keine, und so machte ich mich auf alles gefasst. Aber sie kam, und es wurde ein sehr netter Feiertag. Bis heute sind wir befreundet.“

Es gibt immer noch was Anderes … Vielleicht hast du schon eine ganz andere Idee und freust dich darauf? Und diese Idee könnte auch andere inspirieren? Dann melde dich! Wir sammeln noch Ideen und stellen sie im Blog ein, damit diese besondere Advents- und Weihnachtszeit ganz besonders schön wird.

Noch ein heißer Tipp zum Schluss. Egal ob ihr euch analog oder digital trefft; die Talk-Boxen von Neukirchner leisten richtig gute Dienste, um auch mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die man noch nicht so gut kennt. Es gibt sie auch in einer Variante für Weihnachten.