Da war was …
bei SPRING in Willingen. Um unseren Neustart festlich zu begehen, hatten wir in „unsere Lounge“, den Single-Treffpunkt beim Gemeindeferien-Festival eingeladen. Viele fröhliche und aufs Neue gespannte Einzelstücke hatten sich eingefunden. Susanne Frankholz sang selbstbewusst: Bin kein Topf ohne Deckel, kein Fahrrad ohne Fisch, sitze bei den Erwachs’nen und nicht am Kindertisch… Bin kein Defizit-Wesen, was fehlt mir denn zum Glück? Bin ein Unikat Gottes, ein echtes Einzelstück. Da nickten, wippten und summten viele mit.
Ulrike Odefey, die Vorsitzende vom Solo&Co-Träger EmwAg e.V. erläuterte, dass es nach dem organischen Wachstum der letzten zehn Jahre und der inhaltlichen Verbreiterung im Netzwerk ein „Umtopfen“ braucht: neue Gefäße und Instrumente, damit das Gedeihen weiterhin gesichert ist.
Und danach passierte es: Der 2. Vorsitzende von SPRING und Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz, Erhard Zeiser, sagte: „Ich entschuldige mich, dass wir so lange wahrgenommen haben, dass es euch Singles gibt und dass ihr viele seid, aber wir sind nicht darauf eingegangen.“ Da wurde manches Auge für einen langen Moment feucht. Warum?
Auch wenn wir Singles zahlreich sind, kämpfen wir mit dem irgendwie beschämenden Gefühl von Unzulänglichkeit und dem nicht wirklich Gesehen-Werden – gerade in der christlichen Gemeinde. Das macht wunde Punkte. Deshalb taten Erhard Zeisers Worte gut, linderten Unsicherheit. In diesem „Ich sehe dich“ steckt viel drin, Erlösendes und Tröstliches.
Es kann anders werden. Es hat angefangen. Wir Singles gehen weiter. Denn in der Gemeinde Jesu gehören wir alle zusammen: Ehepaare, Singles, Familien, Senioren, Teenies – wir alle sind das Volk Gottes! Und wir dürfen vertrauen, dass Gott auch uns Singles sieht.











