Als Impulstag oder Zeltstadt-Seminar gab es sie schon: die Reise ins Land Gemeinschaft. 2016 hat Astrid Eichler daraus einen Kurs gestrickt, den sie an neun Abenden in Berlin angeboten hat. Danach kam die Schulung für potenzielle Kursleiter. Nun laufen mehrere Pilotkurse an anderen Orten, die sich hinsichtlich Frequenz, Dauer und Zeitaufwand unterscheiden. Einer davon ist in Hannover, den leite ich zusammen mit Rosmarie.
Seit August letzten Jahres kommen wir an insgesamt neun Nachmittagen zusammen, um die vier „Provinzen“ im Land Gemeinschaft näher kennenzulernen: Gemeinschaftsmodelle – Persönlichkeiten & Kommunikation – Fundamente & Werte – Vereinbarungen. Dazu haben sich 12 Leute aus unserer Region angemeldet, von denen die meisten schon länger zu unseren Regionaltreffen kommen. Wir empfinden den verbindlichen Rahmen als großen Vorteil gegenüber den sonst eher loseren Treffen in unserer Region. Ungünstiger ist der große Abstand von zwei Monaten zwischen jedem Treffen, aber anders war der Kurs nicht in unseren Rhythmus als Solo&Co-Region unterzubringen. Es ist gar nicht so einfach, die Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur vom Kopf her aufgenommen werden, sondern echte Prozesse in den einzelnen und untereinander auslösen. Dazu helfen spannende Übungen – und oft streichen wir das Programm auch etwas zusammen, damit mehr Zeit für den Austausch über die Themen bleibt.
Kann man Gemeinschaft lernen, durch einen Kurs? Wir, Leiter wie TeilnehmerInnen, sind noch beim Ausprobieren und Lernen.
Foto: Frauke Bielefeldt












