Die Corona-Zeit war echt eine schwere Erfahrung für jeden von uns, oder? Jedoch brachte sie auch Positives hervor, denn man wurde kreativ, wie man doch in Verbindung und Austausch sein kann, weltweit oder auch nahe.
Meine Vorlieben gehören nicht dem Computer, jedoch Webinare und Online-Treffen sind ein Segen, eine Frucht der Pandemie und eine gute Möglichkeit, weltweit Gemeinschaft zu erfahren.
Mittlerweile bin ich schon 47 Jahre alt, und wenn ich auf mein Leben zurückschaue, bin ich dankbar für Freunde, die älter waren als ich und mich begleitet haben in meinem Leben als Ratgeber und Vorbilder. Oder auch eine spezielle Freundin, die mich auf dem Weg in die Mission begleitet hat.
Wir leben in einer zunehmend mutter- und vaterlosen Gesellschaft, wo es nun wichtig wird, ein Ansprechpartner zu sein für die nächste Generation – authentisch und ehrlich. Die nächste Generation sehnt sich nach Vorbildern und nach Geschichten, um zu sehen, wie Gott durchgetragen hat in verschiedenen Phasen des Lebens, wie Jesus geholfen hat in schweren Zeiten und dass man nicht allein ist. So kann ich bereichernd sein für die nächste Generation.
Das Geniale dabei ist, dass wir als Ältere beschenkt werden, zu erleben, wie die jüngere Generation denkt, wie sie mit Jesus leben, was sie beschäftigt und in welchen Herausforderungen sie stecken. Es ist ein Win-Win-Geschenk für beide Seiten.
Jeder von uns kann ein Ermutigter sein für die nächste Generation – ob weltweit oder ganz nah. Mein Herz erfüllt es immer, wenn ich von der nächsten Generation lernen darf, auch wenn ich mir manchmal wie „hinterm Mond“ vorkomme. Wenn ich meinen eigenen Stolz überwunden habe, sprüht mein Herz umso mehr vor Freude, wenn mir ein junger Mensch sagt: Danke, dass du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast.
Also lasst uns mutig sein und Schritte aufeinander zugehen. Es hat nur Vorteile. Und wenn du im Ausland bist oder weiter weg wohnst, nutze die Technik. Für die Jüngeren ist das längst Normalität.
Römer 15, 2 sagt: Ein jeder von uns lebe so, dass er seinen Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung!
Myriam Wahr, z.Z. auf Heimaturlaub in Deutschland











